Italien im Frühling, Teil3
Lipica
ok, zugegebenermaßen - Lipica liegt in Slowenien und nicht in Italien, aber von Grado aus ist es nicht so weit, also haben wir dem Muttergestüt der Lipizzaner einen Kurzbesuch abgestattet

leider sind die Führungen außerhalb der Saison sehr spärlich ...
und so konnten wir die Hengste nicht mehr sehen, da das Gestüt ab 15h geschlossen ist

wir konnten nur ein paar Stuten erblicken, und die Anlage mehr oder weniger von aussen inspizieren

das Kutschenmuseum war geöffnet, so wurden wir ein wenig entschädigt

wir nutzten die freie Zeit, die uns blieb zu einem wunderbaren Spaziergang durch den Karst

das war dann wirklich beeindruckend, still und wunderschön

kein Wunder, dass die Lipizzaner eine so genügsame und trittsichere Rasse sind, wenn sie hier gezüchtet werden...

karges Karstgestein, durch Wind und Regen geformt

Ausblicke und Einblicke - wir haben den Rundgang abseits des Gestüts sehr genossen

Isonzo
an der Mündung des Isonzo, unweit von Grado, liegt als Weltkulturerbe ein wunderbares Vogelschutzgebiet.

dahin hat es uns natürlich auch verschlagen, nicht nur der Pferde wegen

in dem Überschwemmungsgebiet hat man Camarguepferde angesiedelt,
weil diese wohl als einzige mit den nassen und schlammigen Verhältnissen zurecht kommen.

die Isonzomündung ist quasi eine Mischung aus Donauauen und Lange Lacke

es gab unendlich viel zu schauen

nicht nur für uns

auch die Hunde fanden die Ein- und Ausblicke spannend

die Wege, die Gerüche - auch von Rehen und Hasen - in der Nase

Isis durfte im Wagerl mitfahren, sonst wäre es zu weit für sie gewesen

sie hat es aber - Prinzessinnen-like - sehr genossen

ein Kleidod der Extraklasse, das Isonzotal, mit viel Liebe zum Detail hergerichtet

ein Ort, der uns durchatmen lässt

und genießen ... in aller Stille wieder erden

Grado
ist von den Destinationen, die wir bislang angefahren sind mit Sicherheit die Stadt mit dem meisten Flair

die Altstadt ist einfach zauberhaft

Kopfsteinpflaster, enge Gassen und liebevoll und stilvoll renovierte Steinhäuser

kein Vergleich zu den Touristenhochburgen Lignano oder Cavallino ... Grado lebt

an jeder Ecke wundervolle Restaurants - und ja, es hat geschmeckt

auch den Nachmittagskaffee haben wir in der Stadt genossen

wir waren auch mit den vielen Hunden überall willkommen

wenngleich wir Kaffee und Eis bei 20Grad Sonne auch in unserem kleinen Vorgarten genossen haben

3 wunderbare Tage, an denen alles gepasst hat - Wetter, Quartier, Menschen und Laune

auch wenn es nur 3 waren - gefühlt waren es mindestens 14 Tage .... der Kopf ist wieder frei

... no words needed ...
Katatjuta’s Greyhounds
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